Herzlich Willkommen auf der Website der Gartenwerkstatt Schreiner

Wir sind seit über 15 Jahren Ihr Spezialist für Gartenorchideen und Pleione.

 

Auf dieser Website finden Sie Infos zum Thema Pflanzung und Pflege unserer Orchideen.

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winterharte Frauenschuh-Orchideen in cremeweiß
winterharte Frauenschuh-Orchideen in rosa
winterharte Calanthe Hybriden in verschiedenen Farben

Gartenorchideen

Es gibt einige Orchideen, die winterhart sind und sich daher für die Kultur im Garten eignen.

Pflanzung und Pflege von Gartenorchideen

Standort

Für fast jeden Standort im Garten gibt es die richtige winterharte Orchidee. 

Schatten / Halbschatten 

Hier empfehlen wir Ihnen die wunderschönen Frauenschuhe der Gattung Cypripedium oder unsere blütenprächtigen Calanthe.

Beide mögen die Morgensonne und auch die späte Abendsonne. Die Mittagssonne vertragen sie nicht. Grundsätzlich gilt: lieber zu viel Schatten als zu wenig

Ein Standort an der Nordwand eines Hauses oder einer Garage ist bestens geeignet. Genauso gut gedeihen die Pflanzen im Schatten von Bäumen oder Sträuchern. Sie lassen sich gut mit kleinwüchsigen Funkien (Hosta), Waldlilien (Trillium) und Farnen kombinieren. Wo diese Pflanzen in Ihrem Garten gedeihen, ist in der Regel auch ein guter Standort für diese Orchideen.

Sonnig / Halbschatten

Hier empfehlen wir Ihnen filigrane Bletilla (Japanorchidee), prächtige Dactylorhiza (Knabenkaut, Fingerwurz oder Kuckucksblume) oder die wuchsstarke Epipactis (Stendelwurz). 

Alle Drei fühlen sich in einer sonnigen oder halbschattigen Rabatte genauso wohl wie im Randbereich eines Gartenteiches.

Moorbeet

Hier empfehlen wir Ihnen die Pogonia ophioglossoides (Schlangenorchidee) oder Calopogon tuberosus (Grasröte). Beide lassen sich wunderbar mit Sarracenia und anderen Carnivoren kombinieren. 

Aber auch einige Sorten von Spiranthes, Dactylorhiza und Epipactis sind für ein Moorbeet geeignet. Wir beraten Sie gerne. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

Pflanzung

Unsere Orchideen mögen einen lockeren und durchlässigen Boden, der gleichmäßig leicht feucht sein sollte. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden. 

In der Regel ist jeder normale Gartenboden geeignet, wenn er locker und krümelig ist. Einen sehr sandigen, leicht austrocknenden Boden kann man durch Untermischen von Tongranulat sehr gut aufbessern. Einen schweren, lehmigen Boden sollte man durch Untermischen von Sand und / oder feinem Splitt durchlässiger machen. 

Graben Sie am ausgewählten Standort ein Loch von 20 bis 30 cm Durchmesser. Eine Tiefe von ca. 15 cm ist dabei völlig ausreichend, da die Orchideen nur in der obersten Bodenschicht wurzeln. 

Die Einpflanztiefe ist je nach Sorte unterschiedlich. Cypripedium Rhizome bitte so pflanzen, dass die Triebknospen 1 bis 2 cm mit Erde bedeckt sind. Das gleiche gilt für DactylorhizaCalanthe schieben oft bereits im Herbst die neuen Triebe einige Centimeter über die Erde hinaus. Die Triebe sind dann auch bereits grün und sollten nicht mit Erde bedeckt werden. Bletilla haben dicke Rhizomknollen, die an Ingwer erinnern. Diese Knollen sollten mindestens 5 cm mit Erde bedeckt sein, um sie ausreichend vor Frost zu schützen. In der Topfkultur sind die Knollen oft direkt an der Oberfläche. Bletilla müssen also meistens tiefer gepflanzt werden, als sie im Topf stehen. 

Das Substrat beim Pflanzen nur locker einfüllen und nicht fest andrücken oder gar treten. Gut angießen.

Wenn am Standort Wurzeldruck durch Bäume oder Sträucher besteht, können Sie einen größeren Plastiktopf oder einen Eimer ohne Boden in das Pflanzloch geben. Dieser kann dann die Orchidee vor allzu großer Konkurrenz schützen. 

Dünger

Um sich im Garten gut entwickeln zu können, benötigen die Gartenorchideen genügend Nährstoffe. Die Pflanzen reagieren während der Wachstumsphase sehr positiv auf regelmäßige Düngergaben. Sie sollten vom ersten Austrieb im Frühjahr bis einige Wochen nach der Blüte entsprechend gedüngt werden. 

Verwenden Sie handelsübliche Garten-Streudünger und beginnen Sie mit der ersten Düngergabe, sobald die Pflanzen im Frühjahr austreiben. Je nach Wirkungsdauer des Düngers sollten Sie nach einigen Wochen eventuell nochmals nachdosieren. Die Pflanze selbst zeigt Ihnen, ob sie weiteren Dünger benötigt: Die Blätter sollten immer satt grün sein. Blass-grüne oder gar gelbliche Blätter wären ein Zeichen für zu wenig Nährstoffe oder zu viel Sonne.

Auch Mehrmonats-Dünger, wie sie für Stauden verwendet werden, sind sehr gut für Gartenorchideen geeignet. Hier reicht es, einmal im Frühjahr zu düngen, wenn die Pflanzen gerade aus dem Boden kommen. Die Dünger-Kügelchen geben dann über mehrere Monate gleichmäßig Nährstoffe an die Pflanzen ab.

Hinweis zur Calanthe: Diese brauchen deutlich mehr Nährstoffe als alle anderen Gartenorchideen.

Hinweis zu Orchideen im Moorbeet: Ein Moor ist grundsätzlich ein nährstoffarmer Lebensraum. Hier sollte Dünger also entsprechend niedrig dosiert werden. 

 

 

Pleione (Tibetorchidee)

Die meisten Sorten sind nicht winterhart. Wir empfehlen eine kühle, frostfreie Überwinterung (Licht ist dabei nicht erforderlich).

Pflanzung und Pflege von Pleione

Frühjahrsblühende Sorten

Substrat

Für die Kultur von Pleione hat sich ein lockeres Substrat aus getrocknetem grobem Spagnum (Torfmoos), etwas Perlite und etwas feiner Pinienrinde gut bewährt. Auch eine Mischung aus Perlite und Kokos-Torf ist geeignet.

 

Pflanzung und Pflege im Wachstumszyklus

Pleione bilden sogenannte Pseudobulben (im Folgenden der Einfachheit als Bulbe bezeichnet) als Speicherorgan.

Im Winter sind diese blattlos und haben eine mehrere Monate dauernde Ruhephase.

Hier werden die Bulben über trocken und kühl (aber forstfrei) gelagert. Temperaturen von 2 bis 8 Grad sind für die Überwinterung ideal. Geeignet ist ein kalter Ort wie ein Keller, ein Schuppen oder eine Garage. Aber auch das Gemüsefach des Kühlschrankes ist geeignet, da die Pleione in ihrer Ruhephase kein Licht benötigen. 

Im Frühjahr (je nach Sorte von Februar bis Mai) beginnt zunächst die Blütenknospe zu wachsen.

Nun sollten die Bulben auf Substrat gesetzt werden. Die Bulben nur locker oben auf das Substrat setzen und nicht mit Substrat bedecken.

Mit oder kurz nach der Blüte beginnt die Pflanze Blätter und Wurzeln zu entwickeln. In dieser Phase soll das Substrat überwiegend trocken gehalten werden. Nur gelegentlich ein paar Tropfen Wasser geben, damit das Substrat nicht staubtrocken wird. Auf keinen Fall jedoch sollte das Substrat in dieser Phase mehr als „bügelfeucht“ sein.

Erst wenn die Blätter komplett ausgebildet sind und sich reichlich Wurzeln gebildet haben wird gegossen und regelmäßig mit handelsüblichen Orchideendünger gedüngt.

Sobald es draußen frostfrei ist, sollten die Pleione einen schattigen Standort im Freien bekommen. Idealerweise hängt man die Töpfe im Schatten eines Baumes auf.

Die Pflanzen mögen es gerne, wenn sie in den Morgenstunden besprüht werden. Wie die meisten Orchideen nehmen auch Pleione sehr gut Nährstoffe über die Blätter auf. Ein regelmäßiges Übersprühen mit aufgedüngtem Regenwasser hilft den Pflanzen dabei, über den Sommer kräftige neue Bulben zu bilden. Die alten Bulben werden während der Wachstumsphase der neuen Bulben aufgezehrt.

Im Herbst sind die über den Sommer gebildeten neuen Bulben ausgereift.

Sobald die Blätter beginnen sich zu verfärben, wird das Düngen eingestellt und das Gießen deutlich reduziert. Die Blätter trockenen nach und nach ein und fallen schließlich ab.

Nun das Substrat abtrocknen lassen und die Bulben wie Eingangs beschrieben kühl, aber forstfrei überwintern.

Zur Überwinterung können die Bulben vom Substrat genommen werden. Wer genug Platz im Keller oder Garage hat und die Pflanzen nicht im Kühlschrank lagern muss, lässt die Bulben den Winter über besser auf dem trocknen Substrat. Im Frühjahr sollten die Bulben allerdings dann auf neues Substrat umgesetzt werden.

Herbst- oder Winterblühende Sorten

Substrat

Für die Kultur von Pleione hat sich ein lockeres Substrat aus getrocknetem grobem Spagnum (Torfmoos), etwas Perlite und etwas feiner Pinienrinde gut bewährt. Auch eine Mischung aus Perlite und Kokos-Torf ist geeignet.


Pflanzung und Pflege im Wachstumszyklus

Pleione bilden sogenannte Pseudobulben (im Folgenden der Einfachheit als Bulbe bezeichnet) als Speicherorgan. 

Bei den herbst- und winterblühenden Pleione endet die Wachtumsphase je nach Sorte zwischen Oktober und Januar mit der Blüte. Die meisten Sorten verlieren vor der Blüte Ihre Blätter. Manche blühen jedoch bereits, wenn die Blätter noch grün sind oder gerade beginnen sich zu verfärben. Das Substrat sollte jetzt nur noch minimale Feuchtigkeit haben, also gerade bügelfeucht sein.

Sobald sie abgeblüht und blattlos sind sollten die Bulben auf neues Substrat gesetzt werden. Achtung: manche Sorten haben bereits in dieser Zeit neue Wurzeln gebildet. Diese neuen Wurzeln unbedingt an der Bulbe belassen und nicht abschneiden. Die Bulben sollen oben auf dem Substrat sitzen und nicht mit Substrat bedeckt sein.

Jetzt beginnt eine mehrmonatige Ruhephase. In der Ruhephase werden die Bulben auf nahezu trockenem aber nicht staubtrockenem Substrat und kühl (aber forstfrei) gelagert. Temperaturen von 6 bis 12 Grad sind für die Überwinterung ideal. Geeignet ist ein kalter Ort wie ein Keller, ein Schuppen oder eine Garage. Aber auch das Gemüsefach des Kühlschrankes ist geeignet.

Im Frühjahr (je nach Sorte von Februar bis Mai) beginnen langsam die Blätter und (weitere) Wurzeln zu wachsen. In dieser Phase soll das Substrat noch überwiegend trocken gehalten werden. Nur gelegentlich ein paar Tropfen Wasser geben, damit das Substrat nicht staubtrocken wird. Auf keinen Fall jedoch sollte das Substrat in dieser Phase mehr als „bügelfeucht“ sein.

Erst wenn die Blätter komplett ausgebildet sind und sich reichlich Wurzeln gebildet haben wird gegossen und regelmäßig mit handelsüblichem Orchideendünger gedüngt.

Sobald es draußen frostfrei ist, sollten die Pleione einen schattigen Standort im Freien bekommen. Idealerweise hängt man die Töpfe im Schatten eines Baumes auf.

Die Pflanzen mögen es gerne, wenn sie in den Morgenstunden besprüht werden. Wie die meisten Orchideen nehmen auch Pleione sehr gut Nährstoffe über die Blätter auf. Ein regelmäßiges Übersprühen mit aufgedüngtem Regenwasser hilft den Pflanzen dabei, über den Sommer kräftige neue Bulben zu bilden. Die alten Bulben werden während der Wachstumsphase der neuen Bulben aufgezehrt.

Im Herbst sind die über den Sommer gebildeten neuen Bulben ausgereift.

Sobald die Blätter beginnen sich zu verfärben, wird das Düngen eingestellt und das Gießen auf ein Minimum reduziert. Die Blätter trockenen nach und nach ein und fallen schließlich ab.

Nun das Substrat maximal bügelfeucht halten und die Blüte genießen. Nach der Blüte wie oben beschrieben auf neues Substrat setzen. 

 

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